Motueka, Abel-Tasman-Nationalpark

Der Split Apple Rock sieht wie ein riesiger Apfel aus, der geteilt wurde.

Die nördliche Südinsel Neuseelands, nahe Motueka ist der kleinste, aber einer der schönsten Nationalparks. Berühmt für seine goldenen Strände, Granitklippen und einem weltbekannten Küstenwanderweg. Das Wasser ist sehr klar, es gibt üppige Wälder. Vogelbeobachtungen und Kajaktouren sind möglich. Das werden wir jetzt nachholen. Wir buchen eine Tour für den nächsten Tag.

Ein Baumarkt mit Gärtnerei und vielen Grillautomaten zu angenehmen Preisen.

Auch zum Schwimmen komme ich heute noch. Man könnte denken, hier sind Boote unterwegs aber keine Schwimmer, doch man achtet aufeinander.

Wir stehen 6.30 Uhr auf, müssen auch noch ein Stück fahren und dann geht es los, 3h Kajakfahren, 1-2h wandern, etwas am Strand relaxen und wieder abholen lassen.

Es dauert eine Weile bis wir einen gemeinsamen Rhythmus finden. In einer Pause gibt es Kaffee und Plätzchen von unserem Guide. Nachdem die Boote an Land sind, wird gewandert, bergauf bergab und die Sonne meint es gut mit uns. Auf nach Anchorage!

Bevor es wieder zurück geht, schwimme ich, herrlich!

Auf dem Rückweg zu unserer Lodge sehen wir viele Obstplantagen. Oft sind die Pflanzen mit sogenannten „Crop Covers“ (Netzen oder Planen) geschützt, um die Kiwis, Äpfel, Birnen, Erdbeeren vor Wetterextremen, wie Hagel, starker Sonne und Schädlingen zu schützen.

Wir kaufen Erdbeeren und ich komme mit der Frau ins Gespräch. Sie zeigt mir die Erdbeerzelte. Die Pflanzen hängen in zwei Etagen in Erdsäcken, werden mit Wasser und Nährstoffen versorgt, sehen wunderbar aus und schmecken auch so.

Hammer Springs

Auf dem Weg dahin haben wir Glück mit dem Wetter. Es ist zwar erst kurz nach dem Frühstück, aber diesen Riesenkrebs gegrillt müssen wir probieren.

Eigentlich möchten wir Kajak fahren, in die Therme gehen oder vielleicht ein Rafting mitmachen. Das Wetter ist wunderschön. Zu zweit ein Rafting mit unserem Guide Andrew klappt. Danach besuchen wir die Therme. Gleich nach dem Rafting hat ein junges Paar einen Bungee-Sprung gemacht. Die Bilder gibt es, unsere vom Rafting nicht!

Guten Morgen mit diesem wunderschönen Sonnenaufgang und dann kommt der Regen.

Berge in den Wolken!

Apfel, Birnen- und Hopfenplantagen

Kaikoura

Wir verabschieden uns von den netten Hotelbesitzern. Die Frau kam aus Deutschland und lebt schon seit 20 Jahren hier. Ihr Mann ist Neuseeländer.

Uns fallen Raps- und Kleefelder auf. Und wieder sehen wir schwarze Schwäne.

Dann begegnen uns die typischen tiefen Täler und weitläufige Wiesen.

Am nächsten Morgen Regen. Doch was hilft es, Regenkleidung und los geht`s. Die Landwirtschaft braucht im Frühjahr genügend Regen! Am Tag zuvor wollten wir uns zu einer mehrstündigen Kajaktour anmelden. Da bin ich froh, dass wir es nicht getan haben. Wir laufen erst einmal an der Küste herum. Die Paddler müssen los.

Der Regen nimmt wieder zu. Da ist doch ein Museum eine gute Sache. Viele Filme werden gezeigt. In Alkohol eingelegte Meerestiere sind zu sehen.

Immer wieder werden wir überrascht. Auch hier gibt es ganz neue Dinge über die Fischerei und den Walfang zu sehen. In einem Film wird das Erdbeben von 2016 in Erinnerung gebracht.

Nun besuchen wir noch ein besonderes Kaffee. Die Einrichtung scheint uns in die 60-iger 70-iger Jahre zu entführen. Es verbirgt Autos dieser Zeit! Woher kommt die MZ? Auf so einer habe ich 1977 meine Motorradprüfung gemacht. Und in weiteren Räumen Kunst.

Unterwegs nach Akaroa

Diese Stadt wurde 1840 von französischen Siedlern gegründet.

Wir machen einen Abstecher am Boulder Beach, einem felsigen Strand am Pazifischen Ozean. Er befindet sich auf der Südseite der Otago-Halbinsel, etwa 15 km von Dunedin.

20.11. wundervolle alte Stadt, Oamaru.

Sehr schön wurden die alten Gebäude mit neuem integriert. Es macht so einen Spaß die Geschäfte zu bewundern, die alten Balken zu sehen. Ein eisernes Kaffee ist unser erstes Ziel.

Sachen aus der viktorianischen Zeit dürfen angezogen werden und wie wäre es nun mit einem schicken Foto?

Weiter geht es nach Akaroa.

Kurow und Methwen

Wir fahren nach Kurow in das Western House B&B. In Waitaki kommen wir an einem Staudamm vorbei.

Dann kommen wir an einer besonderen Lachszucht vorbei. Bei einer kurzen Rast entdecken wir ein Geschäft, das Lachsgerichte anbietet. Daneben ist ein Fischbecken. Hier kann man Futter hinein werfen und die Fische beobachten. Die Krönung ist, das Angeln in so einem Teich.

Vor uns ist ein Viehtrieb. Dann entdecken wir endlich einen schönen Sandbadestrand. Doch im Wasser sind so gut wie keine Menschen. Die Sonne scheint und ich möchte endlich das erste Mal schwimmen. Schnell hinein, es umklammert mich eine eisige Kälte. Nun ist mir klar, warum alle nur ganz kurz baden.

Dann kommen wir nach Methwen. Ein freundlicher Mann zeigt uns das Zimmer. Er spricht etwas deutsch und erzählt, dass seine Frau eine Deutsche ist.

Am nächsten Tag freuen wir uns auf die Hot Pools in Methwen. Am Vortag hatte ich für den höchsten Preis 2 Mal gebucht. Am Eingang werden wir in schnellem neuseeländischen Englisch über das Bad informiert. Wir ziehen uns um und finden die warmen Becken, alle mit der gleichen Temperatur. Auf der linken Seite gibt es eine Sauna, die wir ausprobieren. Man kann die Sulky Fahrer (Trabrennfahrer) in ihren zweirädrigen Wagen beim Training beobachten. Dann entdecken wir die kleinen Pools und probieren sie aus. Unsere Nachbarn haben Getränke an der Seite stehen. Auch vorn am großen Pool genießen die Leute Cocktails und Speisen, ungewöhnlich für uns. Als ich den 2. Saunagang antreten möchte, macht mir eine Mitarbeiterin klar, dass ich hier nicht sein darf. Wir haben angeblich zu wenig bezahlt. Ja hätten wir eine Einführung bekommen wie die anderen Gäste, wäre das wohl nicht passiert!

Mit dem Auto fahren wir ein langes Stück auf einem einfachen Sandweg. Wahrscheinlich ist das ein Teil der Kulisse für den Film „Herr der Ringe“ gewesen.

Dunedin

Dunedin, die schottischste Stadt in Neuseeland. Sie liegt am Ende der Otago-Halbinsel und ist durch ihre viktorianische Architektur bekannt. In schottisch-gälisch heißt sie „Festung am Hügelhang“. Wunderschön ist der Bahnhof.

Eine herrliche Kirche muss ich natürlich auch von innen anschauen. Die Stadt ist bunt und quirlig.

Dann geht es weiter an den Hafen. Auf dem Weg dorthin sehen wir verschiedene Werkshallen. Wir suchen einen Anbieter für Bootstouren zu den Albatrossen. Mit dem Auto waren wir schon an der Küste, sahen aber nur Robben, Möwen, Kormorane und schwarze Schwäne. Nun soll es mit dem Boot klappen.

Leider wollen die Albatrosse heute nicht fotografiert werden, sehr traurig. Abends besuchen wir den Botanischen Garten gegenüber unseres Hotels.

Auf dem Weg zum nächsten Quartier kommen wir an den Moeraki Boulders vorbei.

Einen kurzen Besuch statten wir der historischen Stadt Oamaru ab. Diese alten Fassaden mit traditionellen und neuen Geschäften begeistern mich. Ein eisernes Kaffee, viktorianische Kleidung, für das Foto-Shooting. Fahrradausleihstation mit alten Rädern (geschichtsträchtigen) für Kinder.

Auf dem Katamaran in Milford Sound

Auf dem Weg nach Milford Sound.

Schon gegen 13.00 Uhr sind wir auf dem Parkplatz. Wir zahlen 120 Dollar bis nächsten Morgen. Als wir in die Station gehen um den genauen Abfahrtsort zu erfahren, wird gesagt, dass wir nur 30 Dollar für den Parkplatz zahlen müssten.

Auf dem Boot werden wir mit Handschlag von unserem erst 29 Jahre jungen Kapitän gegrüßt. Wir fahren nun jeden Wasserfall an und haben Zeit zu fotografieren. Es gibt Delphine, Pinguine und Robben zu sehen. In einer Bucht wird Halt gemacht. Wer möchte, darf Kajak fahren. Bei dem herrlichen Wetter macht es sehr viel Spaß.

Wer ganz mutig ist, kann jetzt im Gletscherwasser baden. Leider habe ich keinen Badeanzug mitgenommen. Zum Abendbrot gibt es ein 3-Gänge Menü. Anschließend zeigt der Kapitän Filme über die herrliche Unterwasserwelt. Die Bootsfahrt war wunderschön. Nach einem delikatem Frühstück geht es erst einmal wieder in Richtung Te Anau und dann nach Gore in ein B&B zu einer älteren Dame.

Wir machen eine kleine Pause in einer Kaffeerösterei. Ich möchte etwas Kaffee mitnehmen, doch der junge Mann versucht erst einmal herauszufinden, wie ich das Getränk zubereite, natürlich mit einem Filter.

In Gore gibt es auch ein berühmtes Country-Festival, aber leider nicht als wir da sind. Auch das Brennen von Whisky und Gin wird hier schon seit langer Tradition gepflegt. Davon erzählt ein Museum, natürlich mit Verkostung.

Te Anau

ist eine kleine Stadt im Southland District der Region Southland auf der Südinsel. Wir kommen am Nachmittag bei strömendem Regen in der Siedlung (wie Ferienlager) “ Kiwi Holiday Park & Motels“ an.

14.00 Uhr erhalten wir einen Schlüssel und eine Beschreibung vom Objekt. Ein Mini-Bungalow mit zwei Betten, einer Ablage für einen Koffer, zwei Fenstern und einer kleinen Heizung. Es ist kalt. Nach kurzer Begutachtung der Waschmöglichkeiten und der Gemeinschaftsküche gehe ich wieder in die Reception und frage nach Küchenuntensilien. Es gibt einen Korb mit Tellern, Pfanne, Geschirr, Lappen und Geschirrtuch.

Auch am nächsten Tag ist es noch nass, doch so langsam wird es besser. Der Gemeinschaftsraum ist sehr eisig, die Toiletten 150m entfernt.

Sehr schön ist, dass wir gestern Karen kennenlernten. Sie arbeitet ein Büro weiter im Veranstaltungsservice und stammt aus Meißen. Ihre Tochter hat hier ihren Mann kennengelernt und vor ca. 10 Jahren ist sie hierher gezogen. Wir buchen eine Bootsfahrt zu den Glühwürmchenhöhlen.

Unser Boot kam bei der Höhle an. Wir wurden eingewiesen. In der Höhle mussten wir uns erst einmal sehr klein machen, um durch die Gänge zu gelangen. Unter uns brauste das Wasser sehr laut und kraftvoll.

Wir steigen in ein Boot, alles ist total finster. Man spürt, wie sich das Boot langsam bewegt. Ein paar Pünktchen an der Höhlenwand, kaum zu erkennen sind die Würmer? Ich habe die aus dem Film hier abfotografiert.

Dann geht es mit dem Boot zurück. Die Umgebung ist herrlich. Wieder angekommen, fahren wir noch an den Strand. Zum Abendbrot haben wir uns in der „Ranch“ mit Karen verabredet um noch ein bisschen über ihr neues Leben in Neuseeland zu erfahren. (15.11.2025)

Queenstown

liegt im Queenstown-Lakes District der Region Otago auf der Südinsel an den östlichen Ausläufern der Neuseeländischen Alpen. Es ist der Verwaltungssitz des Distrikts, 1863 gegründet, 12150 Einwohner.

Arrowtown, eine Goldgräberstadt gehört ebenfalls zur Region Otago. Das Museum ist wirklich sehr interessant. Auch im Wasser, in Flüssen und Seen wurde Gold gewaschen. Es gibt eine Schule, eine Schmiede und alles , was eine Stadt ausmacht.

Es wurde musiziert, Post und Nachrichten verschickt.

Queenstown kann man durch eine Gondelfahrt wunderbar von oben anschauen. Für Mutige gibt es auch eine Go Kartbahn und mit offenen Gondeln wird alles zurück auf den Berg transportiert.

Am Hafen ist es wunderschön. Ganz viele Geschäfte, Restaurants, Schausteller und eine Art Aquarium findet man dort. Hier werden Geschichte und Entstehung dieser Landschaft geschildert. Draußen schwimmen Fische und Enten vorm Fenster vorbei

Vom Fox Glacier über den Franz Josef Glacier in Richtung Queenstown

Hier befindet sich unsere nächste Unterkunft und heute auf dem Plan steht ein Goldminenort, Ross. Das Museum schildert sehr anschaulich das frühere Leben. (11.11.2025)

Hier gab es eine Polizei, einen Bäcker eine Telefonstation.

Ein Regentag, doch am Morgen nieselt es nur.

Am nächsten Tag fahren wir zu den Resten des Franz Josef Gletschers

Wir finden einen Rundgang, wo man Glühwürmchen sehen kann.

Doch heute wird es noch nichts. Es muss tiefe Nacht sein und dann zeigen die blauen Pfeile an welchen Bäumen sie zu beobachten sind.

Es geht weiter nach Queenstown, was für eine Landschaft. 12.11.2025

Neben Lebensmitteln, schauen wir auch noch in einem Baumarkt vorbei.

Blick aus unserem Fenster in Queenstown.