Category : Neuseeland

Turangi und Rotorua

Hier bewohnen wir ein sehr schönes B&B. Unsere Gastgeberin war auch einmal Lehrerin. Bei ihr geht alles streng nach Vorschrift, was super ist. Wir bekommen jeden Morgen ein wunderbares Frühstück. Es ist ein Gebiet mit Thermalquellen.

Es gibt sehr schöne Wanderwege. Zum Schwimmen habe ich hier keine Lust. Uns interessieren die Thermalquellen und die Huka Falls.

Das waren die ersten Thermalgebiete. Sie beeindruckten uns. Doch es geht viel wunderbarer.

Von unseren Gastgebern werden wir verwöhnt und in ihrem Haus finden wir ein bisschen Vorweihnacht.

Wellington

ist die Hauptstadt von Neuseeland, hat ungefähr 200.000 Einwohner und liegt an einer Bucht mit dem Namen „Port Nicholson“, einem der schönsten Häfen der Welt. Sie wird auch die „Windige Stadt“ genannt, weil immer ein frischer Wind weht. Seit Jahrhunderten leben die Maori in dieser Gegend, die ersten Menschen auf Neuseeland.

Wir wollen uns heute die Weta-Studios anschauen. Alle bekannten Fantasie-Filme z. B. Narnia, Avatar und Herr der Ringe usw. haben hier Masken, Anzüge, Schwerter und vieles andere herstellen lassen. Es ist, als dürfte man die Entstehung miterleben.

Anschließend besuchen wir den Zoo, doch manchmal sind wir traurig, wie die Tiere hier noch gehalten werden.

Nach Nelson

doch vorher soll es noch an die Spitze der Nordinsel gehen. Die Straße war zwei Tage gesperrt. Wieder sehen wir Plantagen.

Wir haben noch etwas Zeit und unternehmen eine Wanderung an den Strand. Die Wellen sind so hoch, vorm Baden wird gewarnt. In einer Höhle ruht er sich aus!

Dann beginnt es zu regnen und wir halten nur noch einmal für einen Kaffee und etwas Kuchen und fahren zum nächsten B & B nach Nelson. Es ist der 1. Advent.

Ein sehr schönes Quartier, mit einem extra Raum für das Fernsehgucken und Schreiben und zwei sehr gastfreundlichen Herren. Wir gehen noch in die Stadt. Leider sind wir nur eine Nacht hier.

Eigentlich spüren wir nur hier den 1. Advent. In der „Nelson Cathedral“ bekommt jeder einen Text und der Gottesdienst wird gehalten.

Am nächsten Morgen strahlt die Sonne. Der Garten ist wunderbar und unser Frühstück fürstlich. Wir versprechen, falls wir jemals zurück nach Nelson kommen, kehren wir wieder ein!

Das nächste Ziel ist die Fähre von Picton nach Wellington. Leider müssen wir unser Auto abgeben. Das heißt alles, was nicht in den Koffer passt, Lebensmittel, Waschmittel muss entsorgt werden. In Wellington ein neues Auto abholen und weiter geht es.

Motueka, Abel-Tasman-Nationalpark

Der Split Apple Rock sieht wie ein riesiger Apfel aus, der geteilt wurde.

Die nördliche Südinsel Neuseelands, nahe Motueka ist der kleinste, aber einer der schönsten Nationalparks. Berühmt für seine goldenen Strände, Granitklippen und einem weltbekannten Küstenwanderweg. Das Wasser ist sehr klar, es gibt üppige Wälder. Vogelbeobachtungen und Kajaktouren sind möglich. Das werden wir jetzt nachholen. Wir buchen eine Tour für den nächsten Tag.

Ein Baumarkt mit Gärtnerei und vielen Grillautomaten zu angenehmen Preisen.

Auch zum Schwimmen komme ich heute noch. Man könnte denken, hier sind Boote unterwegs aber keine Schwimmer, doch man achtet aufeinander.

Wir stehen 6.30 Uhr auf, müssen auch noch ein Stück fahren und dann geht es los, 3h Kajakfahren, 1-2h wandern, etwas am Strand relaxen und wieder abholen lassen.

Es dauert eine Weile bis wir einen gemeinsamen Rhythmus finden. In einer Pause gibt es Kaffee und Plätzchen von unserem Guide. Nachdem die Boote an Land sind, wird gewandert, bergauf bergab und die Sonne meint es gut mit uns. Auf nach Anchorage!

Bevor es wieder zurück geht, schwimme ich, herrlich!

Auf dem Rückweg zu unserer Lodge sehen wir viele Obstplantagen. Oft sind die Pflanzen mit sogenannten „Crop Covers“ (Netzen oder Planen) geschützt, um die Kiwis, Äpfel, Birnen, Erdbeeren vor Wetterextremen, wie Hagel, starker Sonne und Schädlingen zu schützen.

Wir kaufen Erdbeeren und ich komme mit der Frau ins Gespräch. Sie zeigt mir die Erdbeerzelte. Die Pflanzen hängen in zwei Etagen in Erdsäcken, werden mit Wasser und Nährstoffen versorgt, sehen wunderbar aus und schmecken auch so.

Hammer Springs

Auf dem Weg dahin haben wir Glück mit dem Wetter. Es ist zwar erst kurz nach dem Frühstück, aber diesen Riesenkrebs gegrillt müssen wir probieren.

Eigentlich möchten wir Kajak fahren, in die Therme gehen oder vielleicht ein Rafting mitmachen. Das Wetter ist wunderschön. Zu zweit ein Rafting mit unserem Guide Andrew klappt. Danach besuchen wir die Therme. Gleich nach dem Rafting hat ein junges Paar einen Bungee-Sprung gemacht. Die Bilder gibt es, unsere vom Rafting nicht!

Guten Morgen mit diesem wunderschönen Sonnenaufgang und dann kommt der Regen.

Berge in den Wolken!

Apfel, Birnen- und Hopfenplantagen

Kaikoura

Wir verabschieden uns von den netten Hotelbesitzern. Die Frau kam aus Deutschland und lebt schon seit 20 Jahren hier. Ihr Mann ist Neuseeländer.

Uns fallen Raps- und Kleefelder auf. Und wieder sehen wir schwarze Schwäne.

Dann begegnen uns die typischen tiefen Täler und weitläufige Wiesen.

Am nächsten Morgen Regen. Doch was hilft es, Regenkleidung und los geht`s. Die Landwirtschaft braucht im Frühjahr genügend Regen! Am Tag zuvor wollten wir uns zu einer mehrstündigen Kajaktour anmelden. Da bin ich froh, dass wir es nicht getan haben. Wir laufen erst einmal an der Küste herum. Die Paddler müssen los.

Der Regen nimmt wieder zu. Da ist doch ein Museum eine gute Sache. Viele Filme werden gezeigt. In Alkohol eingelegte Meerestiere sind zu sehen.

Immer wieder werden wir überrascht. Auch hier gibt es ganz neue Dinge über die Fischerei und den Walfang zu sehen. In einem Film wird das Erdbeben von 2016 in Erinnerung gebracht.

Nun besuchen wir noch ein besonderes Kaffee. Die Einrichtung scheint uns in die 60-iger 70-iger Jahre zu entführen. Es verbirgt Autos dieser Zeit! Woher kommt die MZ? Auf so einer habe ich 1977 meine Motorradprüfung gemacht. Und in weiteren Räumen Kunst.

Unterwegs nach Akaroa

Diese Stadt wurde 1840 von französischen Siedlern gegründet.

Wir machen einen Abstecher am Boulder Beach, einem felsigen Strand am Pazifischen Ozean. Er befindet sich auf der Südseite der Otago-Halbinsel, etwa 15 km von Dunedin.

20.11. wundervolle alte Stadt, Oamaru.

Sehr schön wurden die alten Gebäude mit neuem integriert. Es macht so einen Spaß die Geschäfte zu bewundern, die alten Balken zu sehen. Ein eisernes Kaffee ist unser erstes Ziel.

Sachen aus der viktorianischen Zeit dürfen angezogen werden und wie wäre es nun mit einem schicken Foto?

Weiter geht es nach Akaroa.

Kurow und Methwen

Wir fahren nach Kurow in das Western House B&B. In Waitaki kommen wir an einem Staudamm vorbei.

Dann kommen wir an einer besonderen Lachszucht vorbei. Bei einer kurzen Rast entdecken wir ein Geschäft, das Lachsgerichte anbietet. Daneben ist ein Fischbecken. Hier kann man Futter hinein werfen und die Fische beobachten. Die Krönung ist, das Angeln in so einem Teich.

Vor uns ist ein Viehtrieb. Dann entdecken wir endlich einen schönen Sandbadestrand. Doch im Wasser sind so gut wie keine Menschen. Die Sonne scheint und ich möchte endlich das erste Mal schwimmen. Schnell hinein, es umklammert mich eine eisige Kälte. Nun ist mir klar, warum alle nur ganz kurz baden.

Dann kommen wir nach Methwen. Ein freundlicher Mann zeigt uns das Zimmer. Er spricht etwas deutsch und erzählt, dass seine Frau eine Deutsche ist.

Am nächsten Tag freuen wir uns auf die Hot Pools in Methwen. Am Vortag hatte ich für den höchsten Preis 2 Mal gebucht. Am Eingang werden wir in schnellem neuseeländischen Englisch über das Bad informiert. Wir ziehen uns um und finden die warmen Becken, alle mit der gleichen Temperatur. Auf der linken Seite gibt es eine Sauna, die wir ausprobieren. Man kann die Sulky Fahrer (Trabrennfahrer) in ihren zweirädrigen Wagen beim Training beobachten. Dann entdecken wir die kleinen Pools und probieren sie aus. Unsere Nachbarn haben Getränke an der Seite stehen. Auch vorn am großen Pool genießen die Leute Cocktails und Speisen, ungewöhnlich für uns. Als ich den 2. Saunagang antreten möchte, macht mir eine Mitarbeiterin klar, dass ich hier nicht sein darf. Wir haben angeblich zu wenig bezahlt. Ja hätten wir eine Einführung bekommen wie die anderen Gäste, wäre das wohl nicht passiert!

Mit dem Auto fahren wir ein langes Stück auf einem einfachen Sandweg. Wahrscheinlich ist das ein Teil der Kulisse für den Film „Herr der Ringe“ gewesen.

Dunedin

Dunedin, die schottischste Stadt in Neuseeland. Sie liegt am Ende der Otago-Halbinsel und ist durch ihre viktorianische Architektur bekannt. In schottisch-gälisch heißt sie „Festung am Hügelhang“. Wunderschön ist der Bahnhof.

Eine herrliche Kirche muss ich natürlich auch von innen anschauen. Die Stadt ist bunt und quirlig.

Dann geht es weiter an den Hafen. Auf dem Weg dorthin sehen wir verschiedene Werkshallen. Wir suchen einen Anbieter für Bootstouren zu den Albatrossen. Mit dem Auto waren wir schon an der Küste, sahen aber nur Robben, Möwen, Kormorane und schwarze Schwäne. Nun soll es mit dem Boot klappen.

Leider wollen die Albatrosse heute nicht fotografiert werden, sehr traurig. Abends besuchen wir den Botanischen Garten gegenüber unseres Hotels.

Auf dem Weg zum nächsten Quartier kommen wir an den Moeraki Boulders vorbei.

Einen kurzen Besuch statten wir der historischen Stadt Oamaru ab. Diese alten Fassaden mit traditionellen und neuen Geschäften begeistern mich. Ein eisernes Kaffee, viktorianische Kleidung, für das Foto-Shooting. Fahrradausleihstation mit alten Rädern (geschichtsträchtigen) für Kinder.

Auf dem Katamaran in Milford Sound

Auf dem Weg nach Milford Sound.

Schon gegen 13.00 Uhr sind wir auf dem Parkplatz. Wir zahlen 120 Dollar bis nächsten Morgen. Als wir in die Station gehen um den genauen Abfahrtsort zu erfahren, wird gesagt, dass wir nur 30 Dollar für den Parkplatz zahlen müssten.

Auf dem Boot werden wir mit Handschlag von unserem erst 29 Jahre jungen Kapitän gegrüßt. Wir fahren nun jeden Wasserfall an und haben Zeit zu fotografieren. Es gibt Delphine, Pinguine und Robben zu sehen. In einer Bucht wird Halt gemacht. Wer möchte, darf Kajak fahren. Bei dem herrlichen Wetter macht es sehr viel Spaß.

Wer ganz mutig ist, kann jetzt im Gletscherwasser baden. Leider habe ich keinen Badeanzug mitgenommen. Zum Abendbrot gibt es ein 3-Gänge Menü. Anschließend zeigt der Kapitän Filme über die herrliche Unterwasserwelt. Die Bootsfahrt war wunderschön. Nach einem delikatem Frühstück geht es erst einmal wieder in Richtung Te Anau und dann nach Gore in ein B&B zu einer älteren Dame.

Wir machen eine kleine Pause in einer Kaffeerösterei. Ich möchte etwas Kaffee mitnehmen, doch der junge Mann versucht erst einmal herauszufinden, wie ich das Getränk zubereite, natürlich mit einem Filter.

In Gore gibt es auch ein berühmtes Country-Festival, aber leider nicht als wir da sind. Auch das Brennen von Whisky und Gin wird hier schon seit langer Tradition gepflegt. Davon erzählt ein Museum, natürlich mit Verkostung.

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