Hier leben 13800 Einwohner. Wir sind in einer der größten Städte von West Australien. Der Hafen Port Hedland ist ein beeindruckender Schüttguthafen. Von hier wird vor allem Eisenerz exportiert. Wir sehen aber auch riesige weiße Salzhaufen.
Die Straßen scheinen endlos, es sind auch nicht viele Fahrzeuge zu sehen. Sehr traurig immer wieder tote Kängurus am Straßenrand.
Zur richtigen Zeit kann man Schildkröten beim Schlüpfen beobachten, leider nicht jetzt.
Dieses Mal haben wir wieder Glück mit unserer Unterkunft. Wir passen besser auf das Außenfenster auf. Es ist fantastisch hier zu sitzen und das Abendrot zu beobachten.
Broome ist eine im Indischen Ozean gelegene Küstenstadt in der Region Kimberley, im Norden Westaustraliens. Es gibt 14.000 Einwohner und die Entfernung von Perth beträgt 2200 km. Sie ist bekannt für ihre Perlenindustrie.
An Baustellen in Australien kommt man immer vorbei und es wird ständig gearbeitet.
Gerne hätten wir eine Perlenfarm besucht. Doch wir stehen vor einem gesperrten Weg. Solche Besuche müssen gebucht werden.
Wir sind neugierig auf die Ureinwohner Australiens und nehmen an einer Führung teil. Die Aborigines sind vor 60.000 Jahren eingewandert. 500.000 leben in Australien. Mit der Ankunft der Europäer 1788 sank ihre Zahl von ca. 300.000 auf 60.000. Sie mussten Furchtbares ertragen. Heute haben sich die meisten angepasst, erst 1970 erhielten sie gleiche Rechte wie die weiße Bevölkerung. Die Aboriginal und Torres repräsentieren die älteste noch lebendige Kultur unserer Erde, leben im Einklang mit der Natur und sehen sich als „traditionelle Hüter“ des Landes.
Die Sonne geht für uns im Herbst ungewöhnlich, um 18.00 Uhr unter. Da ist auch ein Kamelritt möglich.
Von Halls Creek geht es weiter in Richtung Fitzroy. Unterwegs finden wir den „Caroline Pool“ und die „Steinmauer“. Kein Mensch oder Krokodil in Sicht, also kann ich herrlich schwimmen.
Die Straßen sind an manchen Stellen sehr ausgewaschen, so dass man nur mit einem Allrad-Fahrzeug weiterkommt.
Unterwegs sehen wir diese Kühe. Dann kommen wir in der Fitzroy River Lodge an, herrlich. Hier an der Ecke ist unser Zimmer, das Auto steht darunter im Schatten. Nach einem leckeren Abendbrot genießen wir den Sonnenuntergang.
Auf dem Weg nach Kununurra sind noch einige Straßen überschwemmt.
Es gibt eine kleine Grenze von Nord- nach Südaustralien. Das ist die Zollbeamtin. Unsere Melone lassen wir im Norden zurück. Sonst gibt es nichts zu beanstanden. Das Quartier ist wunderbar mit einem Ausblick auf Palmen und die Straße und natürlich einem Pool auf dem Gelände.
Nachdem wir abends einen herrlichen Spaziergang gemacht haben, einen See mit vielen Hausbooten entdeckten und einen Park mit Riesenbäumen, wollen wir am nächsten Tag ein 2-er Kajak mieten und paddeln. Natürlich muss ich auch wieder die Wasserqualität testen und schwimmen.
Rechts ist wohl eine Attrappe. Wir fahren zurück und entdecken ein Museumshaus. Diese englische Familie hat die Gegend geprägt.
Um 3.30 Uhr in der Nacht scheppert es im Zimmer als ob das Fenster eingeschlagen wird. Wir sind total erschrocken. Es ist dunkel und wir suchen nach dem Lichtschalter. Nach kurzer Besinnungszeit fällt meinem Mann auf, dass sein Portemonnaie und die Zigaretten nicht mehr auf dem Tisch liegen. Das Fenster ist noch ganz. Zum Glück liegt meine Handtasche etwas an der Seite am Ferseher mit den Reisepässen und meinem Portemonnaie. Die nette Frau in der Rezeption informiert die Polizei und hilft uns die Karte sperren zu lassen.
Das kleine Museum in Pine Creek ist leider nicht geöffnet. Wir fahren weiter in Richtung Kathrine. In Nitmiluk machen wir eine Bootstour und freuen uns die deutsche Familie aus Frankfurt Oder kennen zu lernen.
Dann geht es an Land und ein recht beschwerlicher Weg liegt vor uns, bei dem wir abwechselnd die Kinder auf den Rücken nehmen. Belohnt werden wir mit einem Wasserfall und einem herrlichen Bad.
An diesem Tag erfüllen wir uns einen ganz besonderen Wunsch. Schon in Kanada lernten wir einen kleinen Helikopterflug kennen. Jetzt werden wir eine Stunde alles von oben genießen.
Wir fliegen über karges, steiniges Land und natürlich zu den Wasserfällen. Da es Herbst ist, sieht man auch noch überschwemmtes Land.
Nachmittags ist die Hitze kaum zu ertragen, doch wir entdecken einen Wanderweg mit Zeichnungen der Aborigines.
Da war doch etwas, ach ja heute ist ja Ostern. Aber in der Gaststätte ist davon absolut nichts zu sehen. Auf einmal kommen viele Kinder mit ihren Eltern. Sie erhalten kleine Eimerchen und raus geht es zum Eiersuchen.
Nach dem Frühstück fahren wir am 31.03.2024 weiter in Richtung Jabiru.
Die Krokodile haben Namen und warten schon auf uns, denn nun werden Angeln mit Fleisch herausgeworfen.
Zwei Polizisten halten uns an und es gibt eine Alkoholkontrolle. Ein Bild ist auch erlaubt. Dieser Abend ist einer der ganz wenigen Regentage. Mit einem leckeren Essen lassen wir ihn ausklingen.
Unsere erste Stadt in Australien ist Darwin. Sie ist Hauptstadt des Nordterritoriums und das Tor zu Südostasien. Eine entspannte hochentwickelte Stadt mit Charme und 122.000,00 Einwohnern. Am 09.09.1839 landeten zwei Vermesser mit ihrem Schiff „HMS Beagle“ in der Bucht und der Kapitän des britischen Schiffes nannte den Ankerplatz „Port Darwin“. 1869 bekam Darwin das Stadtrecht. Es herrscht ein Tropisches Savannenklima mit der Regenzeit (November bis April: 24 – 32°Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 80%) und der Trockenzeit (Mai bis Oktober: 22 – 32°Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 50% und oft ohne Niederschlag).
Bevor wir im „Fiddlers green“ Abendbrot essen, holen wir das Auto ab. Der junge Mann von AVIS gibt sich viel Mühe alle Fragen zu beantworten. Da er Feierabend hat, fährt er durch die Stadt voraus bis zu einer Kreuzung, an der er zu seinem Heimatort abbiegt. Wir nehmen die andere Richtung zu unserem Hotel. Das hat beim ersten Mal links fahren sehr geholfen.
Ein Besuch im „Crokosaurus Cove“, wo wir Krokodilen beim Füttern zusehen und typische Tiere dieser Gegend kennenlernen ist sehr spannend. Auch den Kleinen wird anschaulich die Gefährlichkeit demonstriert.
Am nächsten Abend nahmen wir an einer Bootstour mit typischem australischem Essen teil. Leichtes Regenwetter aber ein herrliches Abendrot und sehr nette Gesprächspartner aus London ließen uns diesen Ausflug nicht vergessen.
Auf dem Weg nach Australien machen wir einen Zwischenstopp in Singapur. Der Flughafen ist weitläufig mit interessanter Gestaltung. Singapore Flyer heißt das Riesenrad. Eine Runde dauert 30 Minuten.
Hier unser Hotel, abends bei einem Glas Wein und ganz rechts der Blick aus dem Fenster.
7.45 Uhr stehen wir vor dem Hotel „Mercure on Stevens“. Ein Zimmer sollen wir erst 15.00 Uhr bekommen. Nebenan ist der Frühstücksraum. Wir dürfen uns bedienen und trinken noch einen Kaffee. Gerne würde ich bei 32 Grad Sommersachen anziehen. Zwei Tage kein Schlaf merkt man uns auch langsam an. Einer freundlichen Bedienung klage ich unser Leid. Sie geht noch einmal an die Rezeption und wir können nun ein einfacheres Zimmer schon 11.00 Uhr beziehen. Auch gibt sie uns eine Karte für das Schwimmbad, indem wir uns umziehen, unsere Koffer abstellen und ein paar Runden im ach so warmen Wasser schwimmen und die Liegen ausprobieren.
Wegen der Hitze und heftiger Regenfälle findet Singapurs Einkaufserlebnis unter anderem in den klimatisierten Malls unter der Erde statt.
Eingang zur Shopping Mall
Singapur ist Land und Stadt zugleich. Es liegt im Süden der Malaiischen Halbinsel. Hier leben 5,7 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 719 Quadratkilometern. Die Verwaltungssprache der vielen verschiedenen Nationen ist Englisch. Den größten Teil der Bevölkerung nehmen Chinesen ein = drei Viertel. Sie sprechen Mandarin.
Marina Bay SandsHalb Fisch, halb Löwe ist MerlionDie Kleinsten unterwegs.Schwimmbad auf dem Marina Bay SandsHerrlicher RundumblickSky Park Observation DeckKleines Konzert im Garden by the BayFlussfahrt auf dem Singapore River
Es sind zwei unvergessliche Tage. Wir stehen ungefähr 20 Minuten an um auf das Dach des Hotels „Marina Bay Sands“ zu gelangen. Vom Observation Deck gibt es einen bombastischen Blick auf die Stadt, dem lotusblütenförmigen „Art Science Museum“, dem „Garden by the Bay“, dem „Singapore Flyer“ und vielem anderen. Zum Abschluss des zweiten Tages machen wir eine Tour mit Bus und Schiff. Wir stehen neben dem Merlion-Brunnen, dem Wahrzeichen der Stadt (Meerjungfrau +Löwe) ein zusammengefasstes Kunstwort für den Schutzpatron, ein Fabelwesen mit Löwenkopf, das Stärke und Furchtlosigkeit symbolisiert. Auf dem Singapore River sehen wir noch einmal das Riesenrad und den Abschluss bildet der Besuch eines kleinen Konzertes mit fantastischer Lichtshow im Garden by the Bay.